Nicolette Dietrich - Heilpraktikerin in der Region Hannover

Borreliose

Die Lyme-Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die nahezu ausschließlich von infizierten Zecken übertragen wird. Sie ist die häufigste durch Zecken übertragene Krankheit. Sehr selten können möglicherweise auch fliegende Insekten (Pferdebremsen, Stechmücken) oder Läuse Krankheitsüberträger sein. Beim Blutsaugen geben die infizierten Zecken die Erreger ab, wobei es sich um Bakterien aus der Gruppe der Borrelien handelt.

Infektionsgefahr besteht weltweit und in allen Regionen Deutschlands. Es gibt keine typischen Borreliose-Gebiete, wie man es zum Beispiel von der FSME (Frühsommer Meningo-Enzephalitis) kennt. Die FSME ist keine Bakterien-, sondern eine Viruserkrankung, die auch häufig durch Zecken übertragen wird.

Eine Borreliose verläuft schleichend und in verschiedenen Stadien (Borreliose-Stadium I, II und III): An der Stelle des Zeckenstiches kann sich nach Tagen bis Wochen eine charakteristische ringförmige Rötung ausbilden, deren Durchmesser anwächst, die sogenannte Wanderröte (Erythema migrans). Dies entspricht dem Borreliose-Stadium I. Die Wanderröte kann aber auch trotz Borreliose-Infektion gänzlich fehlen.

Eine unbehandelte Lyme-Borreliose kann im weiteren Verlauf nach Wochen, Monaten oder Jahren in die Borreliose-Stadien II und III übergehen und verschiedene Gewebe und Organe wie Haut, Gelenke, Nerven, Herz und Hirnhäute befallen.

Therapie der Borreliose

Ob nach dem Stich durch eine infizierte Zecke eine Borrelioseinfektion stattfindet oder nicht, hängt u.a. von der allgemeinen immunologischen Situation des Körpers ab. Die Behandlung der Borreliose-Infektion erfolgt daher in mehreren Stufen. Zum einen spielt die Behandlung des Körpermilieus eine wichtige Rolle, zum anderen erfolgt eine generelle Entlastung des Immunsystems mittels Schadstoffausleitung. Dazu werden die Schadstoffe durch kinesiologischen Test bestimmt und mittels Laserakupunktur ausgeleitet. Die Borreliose selbst wird mit Laserakupunktur, einer sogenannten KSV (Körpersubstanzverdünnung) und mit geeigneten homöo- und isopathischen Mitteln behandelt. Zusätz­lich werden die sich im Körper befind­lichen Borrelien mittels einer homöopathischen Borrelien-Nosode in passender Potenz therapiert.